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Freitag 4. Mai, 15 Uhr: Der Bus aus Ingolstadt fährt mit 20 Digital Business Studenten ab nach Weiden in der Oberpfalz. Der Hackathon dort wird von den Healthcare Futurists, CEO Prof. Dr. med. Tobias Gantner,  und Prof. Dr. Clemens Bulitta (Gesundheitsmanagement) von der OTH Amberg-Weiden organisiert und vom Bayerischen Heimatministerium finanziert. Um die Bedeutung neuer Konzepte für die bayerische Staatsregierung zur verdeutlichen, wurde der Hackathon offiziell vom bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker eröffnet.

Danach wird es spannend: Die Paten der Challenges stellen Ihre Probleme vor und nur wenig später werden die Teilnehmer aufgefordert sich bei ihrer Wunsch-Challenge einzufinden. Noch am selben Tag werden Rollen verteilt und Diskussion und Konzeption der Lösungen bis nach Mitternacht an. Übernachtet wird in einer Turnhalle wenige huntert Meter entfernt.

Teamarbeit im Team „Wie aktiviere ich den Bürger?“

Samstag 6. Mai: Die Teams sind (mehr oder weniger) ausgeschlafen wieder erschienen. Heute geht es um die Konzeption der Lösungen im Detail. In der Stadt und Gesundheitseinrichtungen werden Befragungen durchgeführt, um das Problem einzugrenzen. Business Model Canvasse werden befüllt, Mockups gebaut und Prozesse gezeichnet. Begleitet wird der Tag von vielen interessanten Fachvorträgen von Gründern und Healthcare Spezialisten. Die Coaches gehen von Team zu Team um Ihre Erfahrungen in die Projekte einzubringen. So können die Teams innerhalb kurzer Zeit zu Spezialisten werden. Bis zum Abend müssen die Lösungen soweit fertig sein, denn am Sonntag sollte nur noch Feinarbeit gemacht werden. Um 23.30 Uhr machen dann alle Teams noch einen „1 Minute Pitch“ vor den anderen Teilnehmern bevor es in den Endspurt geht.

Sonntag 7. Mai: Die Projekte werden finalisiert. Zwei Tage Arbeit müssen in 4 Minuten Pitch – keine Sekunde länger – auf den Punkt gebracht werden.  Alle Teams arbeiten hochkonzentriert bis zum Ende um 15 Uhr. Die Pitches starten.

Team „Dokumentationsaufwand in der Pflege“ gewinnt Preis für die beste Geschäftsidee

Am Ende der Veranstaltung haben die Digital Business Studenten einen wertvollen Beitrag für viele Gruppen geleistet. Wie in jedem Unternehmen sind Teammitglieder mit Wissen in agiler Produktentwicklung, Geschäfsmodellierung und in digitalen Technologien ein wichtiges Bindeglied zwischen Fachexperten und Technikern gewesen.

Prof. Dr. Christian Locher (THI Business School) mit den Veranstaltern Prof. Dr. Clemens Bulitta (OTH Amberg-Weiden) und Dr. med. Tobias Gantner.

Vielen Dank  an unseren Dekan Prof. Dr. Bernd Scheed, der durch die Finanzierung der Reise möglich machte, und an das Team der OTH Amberg-Weiden, für die tolle Organisation und Bewirtung und vor allem an unsere Teilnehmer, die sich auf die Challenge eingelassen haben und herausragende Lösungen erarbeitet haben.

Was ist ein Hackathon?

Der Begriff Hackathon setzt sich aus den zwei Begriffen „Hacken“ (= ein Problem kreativ lösen) und „Marathon“ (= Dauer über 40 Stunden) zusammen. Die Idee ist, dass echte Probleme des Veranstalters (= „Challenges“) durch die Teilnehmer gelöst werden. Besonderes Kennzeichen ist die Diversität der Teilnehmer, die z.B. in Weiden aus den Bereichen Gesundheitsökonomie, Medizin-Informatik, Sozialpädagogik und Digital Business bestand. Jeder Teilnehmer wählt die Challenge, die er gerne lösen möchte. Die so entstandenen Teams erarbeiten über ein Wochenende die Lösung für die Challenge. Die besten Lösungen werden meist mit Preisen ausgezeichnet.

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